
Tumisu/Pixabay
KFZ-Versicherungen
Wie sich die aktuelle Situation auf die Prämien auswirken werde, sei eine unternehmensindividuelle Entscheidung jedes einzelnen Versicherers und nicht Sache des Verbandes, heißt es. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hatte die Kfz-Versicherer bereits Ende vergangenen Jahres aufgefordert, die Prämien aufgrund der Schadeninflation zu erhöhen."
Verluste führen zu Preisteigerungen bei KFZ-Versicherungen !
Liebe Kunden,
in diesen Tagen und in den nächsten Wochen werden Sie die Beitragsmitteilungen der KFZ-Versicherer für 2026 erhalten. Bei fast allen Beitragsmitteilungen wird es zu erheblichen Beitragssteigerungen kommen. Die Versicherer versuchen wieder in den Gewinnbereich zu gelangen. Dies hat zur Folge, dass Beitragssteigerungen von 20 Prozent das Ziel sind.
Den Kfz-Versicherern drohen das dritte Jahr in Folge hohe Verluste. Laut einer Hochrechnung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) beläuft sich das Minus voraussichtlich auf rund zwei Milliarden Euro. 2023 lagen die Einbußen bei mehr als drei Milliarden Euro.
21.10.2024 (versicherungsjournal)
Die deutschen Kfz-Versicherer werden in 2024 voraussichtlich einen Verlust von bis zu zwei Milliarden Euro machen. „Nach unserer aktuellen Hochrechnung werden die Beitragseinnahmen auf rund 33,6 Milliarden Euro steigen – aber die Versicherer zwischen 34,9 und 35,6 Milliarden Euro für Schäden und Verwaltung ausgeben müssen“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Kfz-Versicherer einen Verlust in Höhe von über drei Milliarden Euro hinnehmen müssen.
Grund für die schlechten Zahlen sind die seit Jahren steigenden Reparaturkosten. „Sowohl die Ersatzteile als auch die Arbeit in den Kfz-Werkstätten werden immer teurer. In vergangenen Jahr kostete ein durchschnittlicher Sachschaden in der Kfz-Haftpflichtversicherung eines Pkw etwa 4.000 Euro. 2013 waren es noch 2.500 Euro“, sagt der Verbandssprecher Asmussen.